2017-2021

Die FabCity Hamburg wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit neun Millionen Euro gefördert (Stand Januar 2021).[19] Im Zuge dessen wird das Fab City OS entwickelt, das ein Interface zur integrierten und kreislaufbasierten Wertschöpfung bieten soll.[20] Bestandteil ist das Projekt FabAccess zur förderierten Verwaltung von Maschinenparks und Qualifikationen.[21] Das Team wurde 2020 durch den Prototype Fund (BMBF) unterstützt.[22]

In Frankreich haben sich etwa 400 Fablabs zum Verband Réseau français des fablabs (RFFLabs) zusammengeschlossen.[1]

(Quelle: Wikipedia)

Die Fab City Global Initiative versammelt Städte und Kommunen, die sich bis 2054 alle Verbrauchsgüter selbst herstellen wollen.[13] Die beteiligten Städte greifen dabei auf zehn im FabCity-Manifest festgeschriebene Prinzipien zurück:

  1. Ökologie
  2. Inklusivität
  3. Glokalismus
  4. Partizipation
  5. Ökonomisches Wachstum und Beschäftigung
  6. Lokale Produktion
  7. Mensch im Fokus
  8. Ganzheitlichkeit
  9. Open-Source
  10. Experimentierfreude

Initiiert wurde das Netzwerk 2014 durch das von Neil Gershenfeld geleitete MIT Center for Bits and Atoms (CBA), der Fab Foundation, dem Institute for Advanced Architecture of Catalonia (IAAC), dem FabLab Barcelona, sowie der Ankündigung des Bürgermeisters der Stadt. Weitere Organisationen und Bildungseinrichtungen zählen zum Unterstützerkreis. Bisher haben sich weltweit 28 Städte dem Ziel verschrieben (Stand: Februar 2020). Als erste Stadt im deutschsprachigen Raum ist am 27. Juni 2019 Hamburg dem Bündnis beigetreten.[14][15] 2017 äußerte sich der damalige Premierminister von BhutanTshering Tobgay, positiv zum FabLab-Konzept dezentraler und open-source-basierter Produktion sowie den verbundenen Stadtentwicklungsinitiativen, die er als potentiellen Beitrag zum Bruttonationalglück (BNG) auffasst. Seines Erachtens sei Bhutan dafür geeignet, das Konzept auf nationalem Maßstab zu adaptieren.[16]

(Quelle: Wikipedia)